Der Moschusochse ist ein arktischer Säuger aus der Familie
der Hornträger. Moschusochsen haben langes, dichtes Fell, gebogene
Hörner und sind gewöhnlich 2,5m lang mit einer Schulterhöhe
von ca. 1,4m. Ausgewachsene Tiere wiegen zwischen 200 und 400 kg.
Zur Paarungszeit strömt das Männchen einen starken Geruch
aus um Weibchen anzulocken.
Moschusochsen sind Herdentiere und leben normalerweise in Gruppen
von 10 bis 20 Tieren. Herden von über 70 Tieren sind jedoch
vor allem Winter möglich. Während der Paarungszeit im
Juli und August kämpfen die Männchen um ihren Platz in
der Herde. Während dieser Zeit sind die sonst friedlicheren
Tiere extrem aggressiv und jagen selbst einen Vogel davon, wenn
er ihnen zu nahe kommt.
Moschusochsen sind heimisch in den arktischen Gebieten von Kanada,
Grönland und Alaska. Die Population in Alaska war im späten
neunzehnten und frühem zwanzigsten Jahrhundert ausgestorben.
Es wurden jedoch wieder Tiere eingeführt. In Norwegen starben
die Moschusochsen mit dem Ende der Eiszeit. Es wurden jedoch Tieren
in Dovrefjäll, Norwegen ausgesetzt. Diese Population erholt
sich jedoch nur schlecht, da zu wenige Stammtiere zu Inzucht führen.
Die Moschusochsen des Polar Zoo
Wir haben zwei Moschusochsen, ein Männchen und ein Weibchen.